Persönlich
Ich wurde am 10. November 1955 als drittes von sechs Kindern in Basel geboren, wo ich eine unbeschwerte Jugendzeit verlebte und die Schulen besuchte. Nach der Matur Typus A nahm ich im Herbst 1974 meinem Wunsch entsprechend das Medizinstudium an der Unversität Basel auf.
Neben dem Studium arbeitete ich als Werkstudent in den verschiedensten Bereichen, legte aber die Zwischenprüfungen zeitgerecht ab. 1978 unterbrach ich das Studium für ein Jahr, um mir mit einer Reise durch den südamerikanischen Kontinent einen Jugendwunsch zu erfüllen.
Nach der Rückkehr entwickelte ich neben dem Studium für Herrn Prof. H. P. Rohr und Herrn PD K. Brune Computerprogramme für den audiovisuellen Studentenunterricht. Ich erhielt dadurch die Möglichkeit, im Sommer1979 entsprechende Programme an der Medizinischen Universität von Kansas City in den USA einzuführen.
Noch vor Abschluss des Studiums erarbeitete ich unter Leitung von Herrn Prof. H. P. Rohr mit einer elektronenmikroskopischen Arbeit über Hormonwirkungen an der Rattenprostata meine Doktorarbeit. Im Herbst 1981 legte ich das Staatsexamen ab und wurde im Januar des folgenden Jahres in Basel promoviert.
Mit dem Ausbildungsziel Allgemeinmedizin trat ich meine erste Assistentenstelle an der Chirurgischen Abteilung des Regionalspitals Rheinfelden an, endeckte dort aber schnell die Faszination der Chirurgie. Das Zusammenspiel von intellektuellem Wissen und handwerklichem Geschick, die Arbeit im Team und die unmittelbare Überprüfbarkeit der Untersuchungsbefunde bei der Operation liessen mich in der Folge den Facharzttitel Chirurgie anstreben.
Dem Wunsch nach einer ganzheitlichen Versorgung einer Spitalregion konnte ich in der Folge während mehr als eines Jahres am Regionalspital Leuggern nachkommen. Im Anschluss daran hatte ich die Möglichkeit, an der Regionalen Anästhesieabteilung des Kantonsspitals Baden während eines halben Jahres Kenntnisse in den verschiedenen Anästhesieverfahren, in Reanimation und in interdisziplinärer Intensivmedizin zu erwerben.
Dies kam mir 1986 während eines humanitären Einsatzes für die 'Centrale Sanitaire Suisse' in Nicaragua zugute. Dort übernahm ich nach einem halben Jahr am Regionalspital in Bluefields bis zu meiner Rückkehr die Leitung eines Gesundheitszentrums in El Tortuguero an der Atlantikküste Nicaragua.
Nach der Rückkehr im Frühjahr 1987 konnte ich schliesslich an der Chirurgischen Klinik des Kantonsspitals Aarau unter der Leitung von Herrn Prof. P. Aeberhard eine chirurgische Weiterbildungsstelle antreten. Dort habe ich meine Ausbildung abschliessen können und bin im Mai 1991 zum Oberarzt berufen worden.
Im Herbst 1996 wurde ich als Chefarzt Chirurgie ans Spital Horgen gewählt. Hier gelang es mir mit einem innovativen Teilzeitarbeitskonzept, gemeinsam mit meinem Team den guten Ruf der Chirurgischen Klinik bei zuweisenden Ärzten und in der Spitalbevölkerung zu festigen, was sich in deutlich steigenden Fallzahlen und wesentlich tieferen Fallkosten niederschlug.
Bei der administrativen Zusammenlegung der Spitäler Horgen und Wädenswil zum Spital Zimmerberg wurde ich Anfang 1999 als Chefarztvertreter in den Spitalleitungsausschuss gewählt. Als Mitglied der Baukommission und Ansprechpartner für Gesundheitsdirektion und Behörden beteiligte ich mich aktiv an der Planung und Durchführung der geplanten örtlichen Fusion der beiden Spitäler.
Seit 1988 bin ich mit Esther Klee verheiratet und wir sind glückliche Eltern von vier gesunden und lebhaften Kindern. Als mein Teilzeitarbeitskonzept am Spital Zimmerberg aufgehoben wurde, habe ich mich entschlossen, in die freie Praxis zu wechseln, um für meine Familie wieder genügend Zeit zu haben.
Meine Hobbies richten sich klar nach meiner Familie aus: Indianerlager im Tipidorf, Baumhüttenbau im eigenen Garten, Planwagenreisen im Jura und ähnliches. Die wettkampfmässige Ausübung von Volleyball und Badminton habe ich wegen Kniegelenksbeschwerden schon vor Jahren aufgeben müssen, und das Deltafliegen ist nicht ‚familientauglich’. Das Hochseesegeln wird hingegen wieder zum Thema, nachdem nun alle unsere Kinder als echte Seebueben und -meitli schwimmen wie die Fische …
