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Alfred Lauber, Horgen, 1918 - 2000

Aquarelle, Pastellkreide, Bleistiftzeichnungen

 

lauber.jpgBiographie

Alfred Lauber wuchs in Zürich und Horgen auf. Er durchlief eine kaufmännische Ausbildung in der Schweiz und weilte anschliessend für längere Sprachaufenthalte und weitere Studien in London und Paris. Er heiratete, wohnte mit seiner jungen Familie im Elternhaus am Rotweg, hatte Kinder, ging einer kaufmännischen Arbeit nach, und war gegen Ende seine Berufslebens Friedendsrichter. Er liebte die Nähe und die Ferne, wanderte und hielt sich gerne im Freien auf, ging in seinen Ferien an Orte, die ihm lieb waren, die Städte seiner Jugend, Frankreich und Italien, auch Spanien.

Schon seit früher Jugend skizzierte, zeichnete und malte Alfred Lauber erst spielerisch. Malen und Zeichen begleiteten ihn dann aber als Passion bis zum Lebensende. Die Landschaften, die ihn anzogen und begeisterten, finden sich in seinem Werk als Sujets in immer neuen Stimmungen: der Horgner Bergweiher, der See, die Sihl, die Voralpen, namentlich das Glärnischmassiv, sind Motive, die ihn immer neu zu stimulieren vermochten und an denen er sich mit immer neuer Energie versuchte. Weitere Motivkreise sind die Hochalpen von Graubünden, die Stadt Paris, die Liparischen Inseln, und immer wieder sein eigenes Portrait, das ihn zeitlebens herausforderte. 

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Technisch war er dem Aquarell, den Pastell- und Ölkreiden am meisten verbunden. Vielfach skizzierte er spontan mit Bleistift, Kohle und auch Filzstiften. Alfred Laubers Werk liest sich als ein zeitgenössisches Bilderbuch der Zürichsee-Region. Er war ein Bewunderer unserer schönen Moränenlandschaft. Und er fühlte sich kreativ gleichermassen wohl zwischen impressionistischem Flirt und expressionistischer Kraft.

Nähere Angaben zum Künstler und seinem Werk finden Sie unter www.seh-blicke.ch

Die Werke von Alfred Lauber waren vom 3. September 2011 bis zum 14. Januar 2012 in der Praxisgalerie «Schwan» ausgestellt.